Dienstag, 9.02.2010

| | Impressum | Kontakt | Hilfe




10.09.2007
ARCHIV: Währung
 

Devisen: Eurokurs gestiegen - Schwacher US-Arbeitsmarkt belastet weiter Dollar

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Konjunktur- und Hypothekenmarktkrise in den USA hat den Eurokurs <EURUS.FX1> am Montag weiter gestützt.

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Konjunktur- und Hypothekenmarktkrise in den USA
hat den Eurokurs <EURUS.FX1> am Montag weiter gestützt. Die europäische
Gemeinschaftswährung kletterte in der Spitze auf den Stand von 1,3815 US-Dollar.
Am späten Nachmittag kostete sie 1,3796 Dollar. Damit blieb der Euro nur knapp
unter seinem im August erreichten Rekordhoch von 1,3853 Dollar. Der Euro war
bereits am Freitag nach einem sehr enttäuschenden US-Arbeitsmarktbericht stark
gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am
Nachmittag auf 1,3795 (Freitag: 1,3696) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete
0,7249 (0,7301) Euro.

"Die miserablen Arbeitslosenzahlen aus den USA vom Freitag belasten weiter
den Dollar", sagte Stephan Rieke Devisenexperte von der BHF-Bank. Der Rückgang
der Beschäftigung sei umso dramatischer zu bewerten, da die Auswirkungen der
jüngsten Krise am US-Hypothekenmarkt sich noch nicht auf den Arbeitsmarkt
niedergeschlagen haben. Eine weitere Zuspitzung sei also in den kommenden
Monaten wahrscheinlich. "Ein Abgleiten der US-Wirtschaft in die Rezession ist
nicht mehr auszuschließen", sagte Rieke.

"Mit dem deutlich verschlechterten Konjunkturbild ist auch die
Wahrscheinlichkeit eines großen Zinsschrittes um 0,5 Prozentpunkte in den USA
gestiegen", sagte Rieke. Dies erhöhe den Druck auf den Dollar. Dass die
US-Notenbank die Zinsen auf ihrer Sitzung am 18. September mindestens um 0,25
Prozentpunkte senken wird gilt als sicher. Derzeit liegt der Leitzins bei 5,25
Prozent. "Der Euro dürfte auf absehbare Zeit auch seinen bisherigen Rekordstand
überschreiten, sagte Rieke. Dies sei aber nicht vor der Zinsentscheidung der
US-Notenbank zu erwarten.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen
Euro auf 0,67945 (0,6773) britische Pfund <GBPVS.FX1>, 156,64 (157,79)
japanische Yen <JPYVS.FX1> und auf 1,6377 (1,6437) Schweizer Franken <CHFVS.FX1>
fest. Die Feinunze Gold <GLDPM.CBQ> wurde in London mit 703,50 (701,00) Dollar
gefixt.

Ressort: wi


 

Mit Abschicken Ihres Kommentars akzeptieren Sie die Verhaltensrichtlinien.

 
 
 

 


Seitenanfang



 
 
 

VIDEOS FÜR HAMBURG

TVenty

MEHR MOPO

 

 





© Copyright 1996-2010 MOPO Online GmbH