FREDERIK AHRENS
Schwalb-Truppe reist nach Slowenien
Jetzt also der vierte Wettbewerb. Nach Bundesliga, DHB-Pokal und Champions League müssen die HSV Handballer morgen bei der EHF-Champions-Trophy ran. "Eine Ehre" sei die Premieren-Teilnahme, sagt Trainer Martin Schwalb.
Der Wettbewerb der Europapokalsieger bedeutet aber vor allem Stress pur. Für das Halbfinal-Duell mit dem THW Kiel (morgen 19 Uhr, live bei Eurosport 2) müssen die Hamburger heute zunächst über Frankfurt nach Graz fliegen. Mit dem Bus geht's weiter ins slowenische Celje.
Eine Horror-Tour für einen Wettbewerb mit äußerst fragwürdiger Bedeutung. "Natürlich zerrt das an den Spielern, zumal viele ja direkt danach zur Nationalmannschaft müssen", gesteht auch Schwalb ein. "Aber Jammern hilft ja nichts."
Und so bleibt der 44-Jährige auch nach dem bescheidenen 28:27 in Balingen gelassen. "Wir müssen das Positive aus dem Spiel ziehen", sagt Schwalb. "Schließlich haben wir immerhin bis zur letzten Sekunde gekämpft." Dank der zwei Punkte bleibt der HSV dran an Kiel und Flensburg.
Ausgerechnet "die Ehre" Champions Trophy kann nun aber zur Wettbewerbsverzerrung führen. Schwalb: "Es ist gar keine Frage, dass es ein Vorteil für Flensburg ist, dass sie in Celje nicht dabei sind." Schöne Ehre, diese Champions Trophy.
Artikel drucken
Artikel versenden
Leserbrief schreiben
Meinung sagen und diskutieren
Zurück zur Übersicht
Zu Social-Bookmarking-Diensten hinzufügen:
Angie´s next Koalitionspartner mehr
Hält die Liebe auch mal Langeweile aus? mehr
Alle Kinder sollten in die Vorschule gehen mehr
Die Doktorandin und die Wohnung mehr
Ärger im Restaurant? So wehren Sie sich! mehr