Freitag, 19.03.2010

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18.03.2008
ARCHIV: "Zug der Erinnerungen"
 

Streit zwischen Bahn und Veranstalter entbrannt

SIMONE PAULS

Seit Monaten fährt der "Zug der Erinnerungen" quer durch Deutschland, um der deportierten Kinder und Jugendlichen der NS-Zeit zu gedenken. Ostermontag sollte die historische Dampflok mit den Ausstellungs-Waggons auch im Hamburger Hauptbahnhof anhalten - eigentlich. Doch zwischen Veranstalter und Bahn ist nun ein Streit entbrannt.

Bis zum 29. März soll der Zug in Hamburg halten - die Frage ist nur, wo. Die Bahn hat den Organisatoren den Hauptbahnhof als Veranstaltungsort untersagt. "Wir sind bestürzt und traurig", sagt Hans-Rüdiger Minow vom "Zug der Erinnerungen". Trotzig fährt er fort: "Wir gehen weiter davon aus, dass der Zug dort halten wird, wo wir ihn angekündigt haben - im Hauptbahnhof." Die Bahn kontert: Der Zug sei zu kurzfristig angemeldet worden. Außerdem würde der Betrieb auf dem Hauptbahnhof durch ein blockiertes Gleis zu sehr eingeschränkt. Die Bahn hat nun Altona als Alternative angeboten.


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