St. Paulis Spielmacher will radikalen Schnitt / Schulte-Kritik "zweitrangig"
Der Weg von Charles Takyi führt zu Greuther Fürth. Die MOPO sprach mit dem 23-Jährigen über seine Beweggründe, die Dinge, die er vermissen wird, und warum Stanis Ausbildung zum Fußballlehrer eine Rolle spielte.
MOPO: Warum gehen Sie nach Fürth?
Takyi: Ich will einen Schritt nach vorn machen. Fürth ist eine Mannschaft, die in die erste Liga will.
MOPO: Trainer Labbadia soll eine Rolle gespielt haben?
Takyi: Ich kenne ihn schon lange. Bruno ist ehrgeizig, will alles aus seinen Spielern herausholen.
MOPO: Nicht, dass er noch zum HSV wechselt.
Takyi: So wie wir aus den Gesprächen rausgegangen sind, bleibt er in Fürth.
MOPO: Ging es auch ums Geld? Takyi: Nein, dann wäre ich in die erste Liga gewechselt.
MOPO: Was werden Sie an Hamburg vermissen?
Takyi: Das Millerntor. Die Stimmung gibt es kein zweites Mal.
MOPO: Wie hat die Mannschaft reagiert?
Takyi: Ich habe schon im Vorfeld mit einigen gesprochen. Es gab positive Reaktionen.
MOPO: Stani bedauert, dass Sie gehen.
Takyi: Ich habe ein Riesenvertrauen zu ihm, aber ich weiß auch, dass er in der nächsten Saison nicht immer anwesend sein wird, weil er seinen Fußballlehrer macht.
MOPO: Helmut Schulte sieht keinen Sinn in dem Wechsel.
Takyi: Er ist gekommen, hat Gespräche geführt, und jetzt ist einer abgesprungen. Aber ob er der das nachvollziehen kann, ist zweitrangig. Noch treffe ich die Entscheidung über meine Zukunft.
MOPO: Sie haben auch den Berater gewechselt. Klingt nach einem radikalen Schnitt.
Takyi: Ein Schnitt gehört dazu, um einen Neuanfang zu schaffen. Es ist die Zeit gekommen, in der sich einiges verändern muss.
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