ERIK TRÜMPLER
Paolos F430 vom Formel-1-Star gestaltet / "Soll ich mit dem Rad kommen?"
Es ist DER neue Hingucker auf dem Parkplatz an der HSH Nordbank Arena: Paolo Guerreros Flitzer. Sportlich, schwarz, das berühmte Ferrari-Pferd auf der Haube. Besonders heiß: Der F430 Spider ist der erste Wagen der rasanten Italiener, den Formel-1-Ikone Michael Schumacher mitgestaltet hat. Schumi macht Guerrero schnell!
Die Daten sprechen für sich: 310 km/h Spitze, 490 PS, von null auf 100 in 4,1 Sekunden - Kaufpreis 165000 Euro. "Ich habe mir damit einen Traum erfüllt", erzählt der Tor-Krieger. Der Leasing-Vertrag seines Porsche Cayenne lief aus, ein neuer Wagen musste her. "Ich habe seitdem nur ein Auto", sagt der Peruaner. Aber was für eins.
Guerrero gibt Gas - auch auf dem Platz. Gegen Ingolstadt legte er ein Tor auf und knipste selbst. Auch bei den Bayern schlug der 24-Jährige zu, gegen Bielefeld kam er noch rechtzeitig in Fahrt, bereitete zwei Treffer vor. In der Stürmerhierarchie liegt er neben Ivica Olic derzeit vor Zugang Mladen Petric.
Wie das Stürmerroulette auch ausgehen mag, auf der Straße ist Guerrero eh nicht mehr zu halten. Schließlich arbeitete Weltmeister Schumi an der Schaltung und dem Fahrwerk des F430 Spider mit. An das Auto ranzukommen, war für den Peruaner indes ein Leichtes. Nigel de Jong leitet mit einem Partner die Firma "Continental Cars". Vom Oldtimer bis zum Sportwagen gibt es dort alles. Auch Guerreros Cabrio. Der Ferrari dient jedoch nicht nur als Augenweide auf dem Parkplatz - er erfüllt auch einen einfachen Zweck: "Soll ich ich denn mit dem Fahrrad kommen?", fragt Guerrero. Nein, bitte nicht.
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Ressort: sport hh
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