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01.04.2009
ARCHIV: Neue Sicherheitsbestimmung
 

Das US-Konsulat zieht in den Bunker

RAPHAEL MILCH

Mit Hubschrauber-Landeplatz - Freie Fahrt am Alsterufer

Straßensperrung, Betonpoller, bewaffnete Sicherheitskräfte: So kennen Touristen und Hamburger das Alsterufer an der Westseite der Außenalster. Dort wo das Generalkonsulat der USA residiert. Das "Weiße Hausº, eine klassizistische Villa nach Martin Haller, ist heute umgeben von Barrieren und Stahlzäunen: Sicherheitsaspekte nach weltweiten Terrorangriffen auf Einrichtungen der US-Diplomatie haben es notwendig gemacht.

Berichten zufolge haben die US-Behörden auf Veranlassung der neuen Regierung in Washington ihre Sicherheitsbestimmungen überprüft. Die Dependance an der Alster wird als nicht mehr sicher eingestuft.

Ein neuer Standort hingegen scheint bereits festzustehen. Favorit ist demnach der Hochbunker Feldstraße am Heiligengeistfeld. "Drei Meter fünfzig dicke Wände und eine fünf Meter starke Decke aus Beton sollten ein Höchstmaß an Sicherheit für unsere Mitarbeiter bietenº, sagte ein Sprecher des Generalkonsulats. "Uns überzeugt nicht nur der Aspekt des Schutzes vor Terrorangriffen, sondern auch der Blick von oben über die Hansestadt, das Millerntorstadion und den Hamburger Dom. Darüber hinaus erhalten wir auf dem großen Flachdach einen Hubschrauber-Landeplatz. Und nicht zuletzt wird unser Sternenbanner dann weithin sichtbar sein.º

Nach all den Jahren dürfen die Hamburger also zuversichtlich sein, dass das Alsterufer wieder dem Verkehr übergeben wird.

Ressort: HH Hamburg


 

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