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12.06.2009
ARCHIV: BILDUNGSPOLITIK
 

Schüler drohen mit Banküberfällen

SANDRA SCHÄFER

Auch Jugendliche in Hamburg bei Bildungsstreik-Woche dabei

Stürmen Jugendliche aus Protest demnächst Hamburger Banken? Das könnte in der nächsten Woche passieren. Denn anlässlich einer bundesweiten einwöchigen "Bildungsstreik-Aktion" haben die Organisatoren ungewöhnliche Protestformen wie symbolische Banküberfälle angekündigt. Dabei soll Geld für einen "Rettungsschirm Bildung" eingefordert werden.

6500 Hamburger Jugendliche demonstrierten im November 2008 bei bundesweiten Aktionen für eine bessere Bildungspolitik. Nun legen die Initiatoren nach: Am nächsten Mittwoch gibt es erneut deutschlandweite Bildungs-Demonstrationen. Die Aktion wird von 230 Organisationen unterstützt, diesmal sind auch so große Partner wie ver.di, die Linke und Attac dabei.

Im Rahmen einer ganzen Aktionswoche wollen die Schüler und Studenten sich für eine bessere Bildungsfinanzierung einsetzen, für "eine Schule für alle" und gegen Elite-Unis. Sie kämpfen gegen das ungerechte Bildungssystem, das sozial Schwache benachteilige. Kritisiert wird die Regierung, die maroden Banken und Firmen Milliarden gibt, während die Bildung chronisch unterfinanziert bleibe.

Wenn am 19. Juni die Kultusminister in Berlin tagen, haben die Demonstranten sie im Visier: Die Konferenz soll blockiert werden.


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