Coca Cola. Das ultimative Erfrischungsgetränk im Sommer? Dem Limonadenfreund mit politischem Bewusstsein will die braune Brause nur schwer die Speiseröhre hinunterfließen, denn Coca Cola ist der Josef Ackermann unter den Softdrinks: Sinnbild für Kapitalismus, Imperialismus und zu viel Macht. Um sein Gewissen zu beruhigen, kann man im Supermarkt-Kühlschrank zum Glück aber auch wahlweise nach Fritz-, Afri- oder Vita-Cola greifen. Doch wer vom Koffein kein Auge mehr zumachen kann oder generell kein Freund der stark gezuckerten Erfrischungsbrause ist (Fanta, Sprite, Orangina), der hat irgendwann auch keine Lust mehr auf stilles Wasser.
Im Zeitalter des neuen Umweltbewusstseins kommen die beiden Hamburger Jungs Paul Bethke und Jakob Berndt genau richtig: Ihre frische Brause heißt - Achtung, Wortspiel - "LemonAid". Bei der Zitronenlimonade mit Fairtrade-Gedanken ("aid" heißt Hilfe) handelt es sich um die neue lokale Lifestyle-Limonade, mit der man Gutes trinkt und Gutes tut. Beim Kauf einer Flasche unterstützt man nämlich nicht nur den Wirt seiner Lieblingsbar, sondern auch die Arbeiter auf den Limetten- und Zuckerrohrfeldern in Itapolis/Brasilien und La Felsina/Paraguay. Und weil heutzutage Fairtrade alleine noch kein Erfolgsrezept ist, ist auch die Rezeptur fast schon einzigartig: "LemonAid" wird hergestellt aus biologischem Direktsaft der Limette, gesüßt mit fair gehandeltem Zucker und Bio-Minze - natürlich ohne Konservierungsstoffe oder künstliche Aromen. Schmeckt frisch - und klebt nicht so wie Cola.
Ressort: extrablatt plan7 speis&trank
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