JAN/DPA
Der Streit um eine Serviette in einem Bremer Döner-Imbiss endete in einer handfesten Auseinandersetzung. Weil der Wirt ihm nichts zum Händeabwischen geben wollte, wischte in der Nacht zum Freitag ein 23-jähriger Gast seine Hände kurzerhand an der Scheibe der Bude ab.
Das wiederum setzte den Wirt derat in Rage, dass er dem Gast eine Kelle Dönersoße ins Gesicht schleuderte und ihn zu Boden stieß. Ein Freund des Opfers warf daraufhin seinen Döner nach dem Wirt, verfehlte ihn aber knapp. Die Polizei trennte die Streithähne. Das mit Soße beschmierte Opfer klagte daraufhin über Schmerzen in den Augen.
„Juristisch stellt sich nun die spannende Frage, ob es sich hinsichtlich des Schärfegrades der geworfenen Dönersoße um eine einfache oder um eine gefährliche Körperverletzung handelt“, heißt es im Bericht der Polizei. Die Beamte stellten eine Probe der Soße sicher. Diese soll nun im Labor untersucht werden.
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