Der Moment war reif, mal Tacheles zu reden. Piotr Trochowski übernahm nach dem Remis in Hannover das Kommando – und sprach schonungslos an, was ihn störte. „Wir haben wieder zwei Punkte liegen lassen“, so der Nationalspieler. „Das ist eine Sache der Konzentration und muss schleunigst besser werden.“
Eine verpennte Standardsituation vor dem 1:1, der blöde Elfmeter zum 2:2. Zuviel des Schlechten für Trochowski. „Ab und zu gibt es Situationen, in denen wir nicht wach genug sind“, bemängelte er. Mehr noch: „Wir kommunizieren auf dem Platz zu wenig! Nicht nur bei Standards sondern im Allgemeinen. Wir müssen Bälle besser halten und zum Abschluss kommen. Es kann nicht sein, dass man ständig 60, 70 Meter hin und her sprinten muss. Das zermürbt dich irgendwann.“
Der Frust saß tief. Vielleicht auch über die eigene Leistung. Aus dem Spiel heraus gelang Trochowski nicht viel, immerhin aber bereitete er Elias 2:1 per Freistoß vor. Im Kreise der Nationalmannschaft will der Mittelfeldspieler nun neues Selbstvertrauen tanken. Verbal ging er bereits gestern in die Vollen.
Ressort:
Artikel drucken
Artikel versenden
Leserbrief schreiben
Meinung sagen und diskutieren
Zurück zur Übersicht
Zu Social-Bookmarking-Diensten hinzufügen: