Mittwoch, 10.02.2010

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21.11.2009
ARCHIV: LAFONTAINE OPERIERT
 

Gysi will nicht neuer Chef der Linken werden

SAARBRÜCKEN Die Operation in der Uni-Klinik in Homburg hat der an Prostatakrebs erkrankte Oskar Lafontaine (Foto) hinter sich. Wie es ihm geht? "Kein Kommentar", sagen die Ärzte auf Wunsch ihres Patienten. Doch aus Lafontaines Umfeld heißt es, der 66-Jährige sei bereits wieder wach, habe den schweren Eingriff gut überstanden.

Wie es weitergeht in seiner Partei ohne den vorerst außer Gefecht gesetzten Vorsitzenden, das blieb auch gestern ein Thema. Gregor Gysi jedenfalls will nicht die Nachfolge des Saarländers antreten. Zum einen geht Gysi davon aus, dass Lafontaine in die Politik zurückkehren wird. Doch der Linken-Fraktionschef verwies auch auf den Proporz: Er selbst kommt aus dem Osten, Lafontaine kommt aus dem Westen. Gysi (62) hofft daher aufs Comeback des zweiten Zugpferdes der Linken: "Die Aufgabe von Oskar Lafontaine und mir besteht darin, die Vereinigung der Partei hinzubekommen. Wenn wir das geleistet haben, soll die nächste Generation übernehmen."

Ressort: politik


 

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