Sie ist schön und sexy. Trotzdem hat Latina-Schönheit Eva Mendes (35) mit ihrem Image als Sexsymbol ein Problem: "Ich finde mich gar nicht so sexy und würde viel lieber mal eine Nonne spielen".
Das äußerte die Schauspielerin jetzt in einem Interview mit der Zeitschrift "TV Movie". Für ihren aktuellen Film „Bad Lieutenant“ (Kinostart: 14. Januar) drehte sie zum ersten Mal mit Kultregisseur Werner Herzog, der in Hollywood als schräger Exzentriker gilt.
„Ich wurde bitter enttäuscht“, lacht die Schauspielerin im Interview. „Es gab keine Wutausbrüche, kein Geschrei, keine verrückten Wünsche. Es war fast langweilig.“
Weniger langweilig verliefen offenbar ihre Recherchen für ihre Rolle als Prostituierte. „Ich traf mich mit Callgirls, die in edlen Apartments Kunden empfangen“, erzählt Mendes.
„Dabei habe ich einiges dazugelernt.“ Allerdings ist die Hollywoodschönheit mit ihrem Image als Sexsymbol keineswegs glücklich. „Ich finde mich gar nicht so sexy und würde viel lieber mal eine Nonne spielen“, bekennt die 35-Jährige.
Doch auch ein Star wie Mendes muss um Rollen kämpfen. „Ich würde schätzen, dass ein Prozent aller guten Rollen für Frauen abfällt. Den Rest bekommen Männer“, beklagt die 35-Jährige die Lage in Hollywood. Dazu kämen weitere Diskriminierungen. „Es gibt tolle Latinas, die aufgrund ihrer Herkunft keine Chance erhalten.“
(jk)
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