MATHIS NEUBURGER
Rund 10000 Hamburger sind spielsüchtig. Etwa 80 Prozent davon verdaddeln ihr Leben an Automaten. Die GAL will in Billstedt gegen die Spielhallen vorgehen, fordert Verbote auch in anderen Vierteln (MOPO berichtete). Senat und Bezirk unterstützen den Vorstoß.
Markus Schreiber (SPD), Bezirksamtsleiter Mitte: "Wir prüfen jetzt, was wir gegen die Spielhallen unternehmen können." Dazu gehört, künftig keine neuen Genehmigungen für Zockerbuden auszugeben. Zudem könne man über Bebauungspläne gegen bestehende Spielhallen vorgehen.
"Ich bin alles andere als ein Freund von Spielhallen", sagt Sozial- und Gesundheitssenator Dietrich Wersich (CDU). "Insofern begrüße ich ausdrücklich alle Vorstöße der Bezirke, die Ansiedlung von Spielhallen einzudämmen."
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