Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst haben am Montag in Hamburg und Schleswig-Holstein für einige Stunden die Arbeit niedergelegt. Doch der Winterdienst war trotzdem im Einstatz.
„Zum Streik aufgerufen sind Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes in seiner ganzen Vielfalt“, sagte der Sprecher von ver.di in Schleswig- Holstein, Frank Schischefsky, am Montagmorgen.
Zwar hieß es zunächst, dass auch der Winterdienst streike, aber das war nicht der Fall: „Wir sind so vernünftig, nicht Leib und Leben der Hamburger Autofahrer zu gefährden“, sagte Hamburgs ver.di-Chef Wolfgang Rose.
Zur Kundgebung am Vormittag in der Hamburger Innenstadt erwartete er 600 bis 800 Teilnehmer. Weitere Kundgebungen sind unter anderem in Kiel und Lübeck geplant.
Die Streikenden wollen mit dem vierstündigen Warnstreik ihrer Forderung nach fünf Prozent mehr Gehalt Nachdruck verleihen. Die Arbeitgeber halten das für zu viel. Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst im Bund und den Kommunen waren am vergangenen Montag in Potsdam ergebnislos geblieben und auf kommenden Mittwoch vertagt worden. In Hamburg sind vom aktuellen Tarifkonflikt mehr als 28 000 Beschäftigte unmittelbar betroffen. (dpa)
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