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09.02.2010
ARCHIV: Friedensgipfel
 

Löw, Bierhoff und DFB beenden Streit

"Haben eine gemeinsame Linie gefunden." Vertragsgespräche dennoch erst nach der WM.

Die DFB-Spitze und die sportliche Leitung der deutschen Fußball-Nationalmannschaft haben das Ende ihres Streits offiziell verkündet. „Wir haben eine gemeinsame Linie gefunden bis zur WM“, sagte Bundestrainer Joachim Löw nach dem "Friedensgipfel" am Dienstag in Frankfurt am Main. DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach betonte bei der Pressekonferenz: „Die Chose ist vorbei.“

Die Gespräche über eine mögliche Vertragsverlängerung des Bundestrainers sollen indes erst nach der Weltmeisterschaft fortgesetzt werden. Vorher würde es nach den jüngsten Vorkommnissen „keinen Sinn“ machen, erklärte DFB-Präsident Theo Zwanziger. Löw ergänzte: „Nach der WM wird man dann sehen.“

Zwanziger betonte, dass Löw gemeinsam mit seinem Trainerteam und Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff die deutsche Auswahl bei der WM zum Erfolg führen soll. „Dieser Erfolg ist nur mit diesem Trainer machbar“, sagte Zwanziger. Ob diese Konstellation auch nach dem am 11. Juni beginnenden Turnier Bestand haben wird, ist unklar. „Über das, was nachher kommt, haben wir uns keine Gedanken gemacht“, sagte Löw.

Am Vormittag waren die Beteiligten zu Gesprächen zusammengekommen. Eine Unterredung mit Zwanziger kommentierte Bierhoff: „Man konnte nicht mehr von Eiszeit reden.“ Alle Protagonisten des tagelangen Hickhacks räumten ein, Fehler gemacht zu haben. „Wir haben Stress untereinander gehabt“, gab Niersbach zu.

(dpa)


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