SVEN TÖLLNER, FLORIAN REBIEN
Der HSV-Brasilianer freut sich über privates Glück. Comeback schon in Stuttgart möglich.
Vor drei Monaten machte Zé Roberto sein letztes Spiel für den HSV. Läuft es optimal, ist er am kommenden Sonnabend in Stuttgart wieder im Kader. Täglich arbeitet der Brasilianer nach seinem Bänderanriss im Spiel gegen Hannover (8. November) an seinem Comeback. In der MOPO erzählt der 35-Jährige, wie weit er ist und warum es auch privat in Hamburg für ihn immer besser läuft.
MOPO: Wie geht es Ihnen?
Zé Roberto: Gut, ich laufe seit zwei Wochen wieder draußen. Seit ein paar Tagen arbeite ich mit dem Ball. Das Training ist bislang gut gelaufen. Vielleicht kann ich diese Woche nun wieder die erste Einheit mit der Mannschaft machen.
MOPO: Haben Sie noch Schmerzen?
Zé Roberto: Ich habe jetzt das erste Mal im Training wieder Slalom-Bewegungen gemacht. Dabei habe ich noch einen leichten Schmerz gespürt. Aber das ist nicht so schlimm und ich denke nach der OP und einer so langen Pause auch ganz normal.
MOPO: Ist die Muskulatur an der Wade schon wieder komplett aufgebaut?
Zé Roberto: Ja, ich habe in letzter Zeit viel Krafttraining gemacht. Mit der Muskulatur ist alles in Ordnung.
MOPO: Wie sieht es kommenden Sonnabend in Stuttgart aus. Sind Sie dabei?
Zé Roberto: Versuchen kann man es. Aber man muss auch vorsichtig sein. Es geht für mich jeden Tag einen Schritt weiter. Natürlich hoffe ich, dass ich ganz schnell wieder spielen kann. Ich will der Mannschaft helfen.
MOPO: Wie haben Sie das 3:3 in Köln verfolgt?
Zé Roberto: Ich habe während des Spiels trainiert, mir hinterher ein paar Szenen angeschaut. Ich habe mich geärgert, aber das Spiel ist jetzt abgehakt. Wir müssen nach vorne gucken.
MOPO: Wie sieht es bei Ihnen privat aus? Ist Ihre Familie schon in Hamburg?
Zé Roberto: Nein, noch ist sie nicht da. Aber ich habe in Halstenbek endlich ein Haus gefunden. In zwei Wochen ist alles fertig, dann zieht meine Familie nach Hamburg. Mit der Schule für die Kinder ist bereits alles geregelt.
MOPO: Das dürfte Sie sehr glücklich machen.
Zé Roberto: Ja, ohne Familie bin ich nur ein halber Mensch. Ich freue mich schon sehr.
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