Die Worte lagen ihm auf den Lippen. Sie mussten raus. Umso verwunderter nahm Marcell Jansen die Reaktionen auf, die seine Analyse des 3:3 in Köln nach sich zogen. Von einer Kritik an Bruno Labbadias Spielvorbereitung (die MOPO berichtete) will der Nationalspieler nichts wissen - und geht nun erneut in die Offensive.
"Vielleicht haben wir zuviel über die Stärken der Kölner geredet", hatte Jansen nach dem Remis am Rhein genörgelt. "Aber damit war unser Verhalten als Mannschaft gemeint", beschwichtigt er nun. "Wir haben bei Standards für Köln den Kopf hängen lassen und gar nicht mehr realisiert, dass wir ja geführt haben. Das war ein mentales Problem. Es ging nicht um die Ansprache vor dem Spiel, sondern darum, wie wir es umgesetzt haben."
Auch für Labbadia ist das Thema vom Tisch. Recht zügig griff er sich Jansen, "Marcell hat mir klar gesagt, was er gesagt hat. Wenn es dann anders wiedergegeben wird, kann man es nicht ändern".
Intern sind die Wogen geglättet. Klar ist aber auch: Labbadia wird es nicht zulassen, dass einzelne Profis Kritik an seiner Arbeit üben.
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