MATHIS NEUBURGER
Bauern protestieren gegen Gentechnik.
Was macht die Kuh da auf dem Rathausmarkt? Sie freut sich über die Politiker hinter ihr! Denn die wollen Hamburg gentechnikfrei machen. Und das gefällt Kuh Birke (15) prächtig.
Die Fraktionen beschlossen am Mittwoch, in städtischen Einrichtungen, bei Empfängen und Veranstaltungen nur gentechnikfreie Speisen und Getränke zu servieren.
Den Anfang macht der Knast Hahnöfersand: Der Milchbetrieb des Gefängnisses verzichtet auf gentechnisch veränderte Futtermittel. Denn während Verbraucher Gentechnik im Essen ablehnen, wird sie ihnen indirekt über modifiziertes Tierfutter untergejubelt. Außer Bio-Produkten tragen nur wenige Lebensmittel das "ohne Gentechnik"-Siegel.
Jenny Weggen (GAL): "Der Antrag soll verhindern, dass sich gentechnisch verändertes Saat- und Pflanzgut auf den Feldern der Stadt breitmachen kann." Lob gab's von der "Initiative gentechnikfreie Metropolregion" - und natürlich von Birke.
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