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21.03.2010
ARCHIV: HSV - SCHALKE
 

HSV vor Duell mit Schalke selbstbewusst

FLORIAN REBIEN

Mladen Petric: „Zwei Tore müssen reichen“. Die Zeit der Wackel-Abwehr soll heute enden. Bruno Labbadia: "Wir sind stark genug, um zu gewinnen"

Werder Bremen ist mit dem 3:2-Erfolg gegen Bochum am HSV vorbeigezogen, Schalke will heute mit einem Sieg in Hamburg an die Tabellenspitze. Keine Frage, wenn Schiedsrichter Wolfgang Stark um 15.30 Uhr das Match HSV gegen Schalke in der Nordbank Arena anpfeift, steht eine ganze Menge auf dem Spiel. Hamburg ist praktisch zum Siegen verdammt. Gibt es wie in den letzten beiden Spielen wieder vier Gegentore, jubeln am Ende wohl nur Schalke und Bremen - für den HSV würde das Zittern um die Europa-League-Plätze dann so richtig losgehen. Doch so weit wollen es Mladen Petric & Co. nicht kommen lassen.

„Die vielen Gegentore waren zuletzt nicht gut. Es gibt solche Phasen, aber nun ist es ein neues Spiel. Wir sind mental stark genug, werden als Mannschaft arbeiten und beweisen, dass wir es auch anders können“, meint Marcell Jansen. Angreifer Mladen Petric antwortet auf die Frage, wie viele Tore gegen Schalke denn für einen Sieg reichen sollten, selbstbewusst: „Gegen Schalke sollten zwei Treffer reichen.“ Eine klare Ansage. Die Umsetzung wird allerdings verdammt schwer. Denn die Knappen sind das effektivste Team der Liga. Keine andere Mannschaft ist so eiskalt vor dem Tor wie die Elf von Felix Magath.

„Schalke steht in der Defensive gut, ist gerade bei Standards stark. Felix Magath hat es geschafft, dass seine Mannschaft sich auf wenige Möglichkeiten im Spiel konzentriert, um den Rest der Zeit sehr gut in der Defensive zu stehen“, sagt Coach Bruno Labbadia, der sich aber trotzdem selbstbewusst und zuversichtlich gibt. „Wir sind stark genug, um Schalke zu schlagen. Unser Ziel in der Liga bleibt Platz vier. Dafür wollen wir jetzt einen großen Schritt machen.“ Die Mannschaft sieht es genauso. Ein Sieg und nicht nur ein Unentschieden ist das Ziel. Die erfolgreiche Qualifikation für das Viertelfinale der Europa League soll mächtig Rückenwind produzieren. Petric ist guter Hoffnung: „Ich hoffe, dass mir mein Tor in Anderlecht jetzt auch noch mal einen Schub für die Endphase in der Bundesliga gibt.“

Nur allzu gerne würde er heute seinen siebten Treffer in der Bundesliga folgen lassen. Sein letztes Liga-Tor (3:3 in Köln) liegt immerhin schon sechs Wochen zurück. „Ich bin bereit und habe große Lust“, so der Angreifer.


Zum Durchklicken: So will der HSV gegen Schalke spielen



 

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