Nur für eine knappe Stunde schickte Bruno Labbadia die Profis gestern zu einer ganz lockeren Abschlusseinheit auf den Platz.
Stürmer-Star Ruud van Nistelrooy war nicht dabei. Sorgen muss man sich deswegen aber nicht machen. Der Trainer hatte bereits zuvor angedeutet, dass der Niederländer nach dem Anderlecht-Spiel im Training kürzer treten wird. Gestern arbeitete der 33-Jährige alleine im Kraftraum. Gegen Schalke ist er heute dabei – wahrscheinlich zum vierten Mal in Folge in der Startelf. Denn körperliche Probleme hat er nicht. Ruud will weiter spielen - und knipsen.
Im Angriff ist der HSV damit gut aufgestellt. Für die Abwehr gilt das nicht unbedingt. Zwar konnte Marcell Jansen (Knöchel-Prellung) gestern wieder voll mittrainieren, dafür musste Dennis Aogo die Einheit abbrechen. Er hat weiterhin Probleme mit den Adduktoren, gegen Schalke gehört er wie schon in Anderlecht nicht zum HSV-Kader. Etwas besser sieht es bei Jérôme Boateng aus. Der Nationalspieler (Pferdekuss am Oberschenkel) setzte gestern aus, ist heute aber dabei. Co-Trainer Eddy Sözer meint: „Das Hauptproblem sind die Schmerzen, wir müssen gucken, was möglich ist.“
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